Verfasst von: bubi10 | Juni 23, 2010

O-Töne

Leo E.:
B.U.B.I. hat mir geholfen einen neuen Job zu finden. Im Projekt haben wir meine Bewerbung überarbeitet. Die war doch sehr voll von Fehlern. Hab ich selbst gar nicht so gesehen. Bislang hatte ich meine Unterlagen als „Massen-Bewerbung“ auf einen Schlag an alle Firmen geschickt. Geht gar nicht, hab ich bei B.U.B.I. gelernt. Bewerbungen müssen personalisiert und speziell aufs Unternehmen abgestimmt sein. Davon wusste ich nichts. Jetzt hats ja geklappt.

Uwe F.:
Job-Portale im Internet kannte ich vorher gar nicht. Ich hätte auch nicht gewusst, wie ich mit denen umgehen soll. Zusammen haben wir im Projekt bei Job-Portalen wie „Step-Stone“, „Monster.de“ und „Job-Scout“ Profile angelegt. Darüber habe ich jetzt schon einige Anfragen bekommen. Einfach genial.

Christina W.:
Mir war nicht klar worauf Unternehmer genau Wert legen. Vor allem die jüngeren Arbeitgeber verlangen mehr Einsatz als bei einem 8-Stunden-Tag. Dafür ist die Arbeitsatmosphäre anders, irgendwie lockerer finde ich. Das habe ich bei einer Unternehmensbesichtigung mitbekommen, die B.U.B.I. organisiert hat. Wirklich vieles war neu. Aber jetzt bin ich ein Stück klüger. Die jungen Arbeitgeber haben gar nicht soviel Vorurteile uns Alten gegenüber, wie ich bislang immer gedacht hatte. Gar nicht schlecht, dass ich bei B.U.B.I. das mal hören und sehen konnte.

Horst L.:
In der Musikbranche geht es ganz schön undurchsichtig zu. Die haben ja alle keine festen Jobs mehr. Das habe ich in einem spannenden Expertenvortrag von einem Musikjournalisten erfahren. Der fand in den Räumen von B.U.B.I. statt. Dadurch weiß ich auch, dass bei Motor FM nur zwei Leute eine Festanstellung haben. So kannte ich das wirklich nicht von meinen bisherigen Arbeitsplätzen. Vielleicht muss ich ein wenig flexibler werden, was mein Gehalts- und Jobvorstellungen angeht.

Verfasst von: bubi10 | April 28, 2010

Zusammen + Arbeit 2

Neuer Termin. Neue Teilnehmer. BUBI spricht sich rum! Diese Woche Montag summte und brummte es, was die Köpfe beschäftigte. Dazu Neuankömmlinge en masse in der Runde. Eine Bereicherung für alle. Doch der Reihe nach:

Erst mal „die Neuen“ kennen lernen. Und zack, wurden alle miteinander warm. Das ist nicht selbstverständlich; einfach so über die eigene Situation zu sprechen. Doch bei B.U.B.I. gingen die Worte leicht über die Lippen. Lag vielleicht auch an der harmonischen Atmosphäre und dem Umgang miteinander. Keiner „duzte“ den Anderen. Schließlich kennt man sich nicht aus dem Verein, der Nachbarschaft oder sonst was. Man muss, wenn man will, ja erst zusammen wachsen; auch bei B.U.B.I. Das höfliche „Sie“ war also angebracht, und dennoch kollegial. Das ist auch gut so.

Damit ging es zu den Bewerbungen. Wie hat man den Lebenslauf geschrieben und wie sieht das Foto aus? Profiling oder Bewerbertrainings hatten alle schon zigfach hinter sich. Welche Erfahrungen hat damit jeder gemacht? Alles wurde kreuz und quer über den Tisch gereicht, besprochen und auf den neuesten Stand gebracht.

Dann die Überlegungen zur “Arbeitgeber-Psychologie”. Wie denken die? Was erwarten die? Besonders, wenn die „junge Spunde“ sind? Und worauf achten die, beispielsweise beim Anschreiben?  Jeder der „alten Hasen“ weiß ganz klar, dass das individuell sein muss. Doch wie schreibt man „individuell“?  Wie findet man da die Worte? Was erzählt man von sich? Und in welcher Reihenfolge? Das ist sauschwer. Doch mit B.U.B.I. ging es etwas einfacher. Mit einem Profi-Texter, der sagte, wie der Herr A. das schreiben kann, und Frau Z. jenes. Am Ende hatten einige der Teilnehmer ein komplett neues UND individuelles Anschreiben. Das klingt ganz und gar nicht „abgeschrieben“, und hat allein schon darum gute Chancen. Das hat jedem diese Woche ungeheuer viel gebracht.

Das nächste Mal kommt ein „junger Spund“, ein freiberuflicher Arbeitgeber. Der erzählt den „alten Hasen“ etwas über neue „Werkzeuge“ im Internet. Vor allem aber auch, worauf sie sich einstellen sollten, wenn sie sich bewerben.

Das ist „erste Sahne“. Kommen doch die Tipps hautnah aus erster Hand von einem jungen Arbeitgeber. Und dazu kann man den auch noch „löchern“, oder einfach mal seinen „Frust“ loswerden. Also nix wie hin: zu B.U.B.I. in die Osloer Straße 16 in Berlin-Wedding, direkt neben der Post bzw. gegenüber der Pommesbude an der Haltestelle Tram 13 und Tram 50.

Machen Sie sich ein Bild. Schauen Sie sich selbst an, wie es da läuft. Zum Beispiel so, wie hier auf den Fotos!

Verfasst von: bubi10 | April 21, 2010

Zusammen + Arbeit

Letzten Montag trafen sich wieder die Teilnehmer von BUBI. Es wurde über Probleme, die ältere Arbeitssuchende haben, nachgedacht, gefragt und berichtet: Von der Ahnungslosigkeit, warum Ältere nicht genommen werden. Von nicht ausgestellten Arbeitszeugnissen. Von Problemen durch den Akkzent. Von nicht anerkannten “internationalen Abschlüssen”. Und von zwecklosen MAEs, das heißt “Mehraufwandentschädigung”. Das sind 1,50€ pro Stunde.

ABER:
Vor allem auch von Wünschen. Oh ja! Auch ältere Arbeitnehmer haben konkrete Ideen in welche Richtung es gehen soll.

Zusammen wurde überlegt, wie BUBI konkret helfen kann. Keine Situation ist gleich. Darum wird individuell geschaut, und  gemeinsam ein “Schlachtplan” entwickelt. Für Herrn A., 61 Jahre, Hauswart, mit zig-fachen Erfahrungen, haben wir ein erstes Vorstellungsgespräch bei einer kleinen Hausverwalterfirma in der nächsten Woche erreicht. Wenn das nicht ist!!! Herr A. jedenfalls ist glücklich, in so kurzer Zeit einen so großen Schritt vorwärts gekommen zu sein.

P.S:
Durch die Fotos könnt kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie es bei zugeht. Hier einige Teilnehmer im Projektbüro.

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